„Neue“ Wege 2025

 

Seit vielen Jahren gehen wir auf dem gleichen Weg nach Trier. Nun haben wir uns dafür entschieden, dass dieser Weg neu geplant werden muss. Im Folgenden möchten wir diesen in Teilen neuen Weg vorstellen.

 

1.    Tag Mönchengladbach - Düren


Um 4.15 Uhr beginnt der Gottesdienst in unserer Kirche St. Michael. Anschließend verabschieden wir uns an der Matthiaskapelle von unseren Freunden, die nicht mitgehen können und beginnen unsere Wallfahrt. Sie geht wie bisher über Holzweiler, endet aber nicht wie früher in Stockheim, sondern in Düren, wo wir in einem Hotel übernachten. Der erste Tag ist ca. 50 Kilometer lang und flach.

 

2.    Tag Düren – Schmidtheim


Nach einem gemeinsamen Frühstück um 4.30 Uhr fahren wir bis Drove und starten dort unseren 2. Tag nach einer Meditation. Dieser Streckenabschnitt führt uns über ca. 41 Kilometer auf den bekannten Wegen durch die Eifel bis nach Schmidtheim, wo der Tag für uns am Friedhof mit einem Gebet endet. Danach gehen wir zum Alt Schmidtheimer Hof, um dort zu Abend zu essen und zu übernachten.

 

3.    Tag Schmidtheim - Kopp


An diesem Morgen stoßen gegen 6.30 Uhr die Pilgerfreunde aus Schmidtheim zu uns. Der Tag beginnt für uns am Ortsausgang mit einer Meditation. Der dritte Tag führt uns durch die Südeifel bis nach Kopp. Wir übernachten in einem Hotel. Es sind an diesem Tag ca. 35,5 Kilometer und wir müssen etliche Höhenmeter bewältigen.

 

4.    Tag Kopp – Trier


Am vierten Tag werden wir das Grab des hl. Matthias in Trier erreichen. Wie an den Tagen zuvor beginnen wir mit einer kurzen Meditation. Dann gehen wir nach Birresborn, um von dort mit dem Zug nach Speicher zu fahren. Gegen 17 Uhr erreichen wir St. Matthias in Trier und werden dort feierlich empfangen.
Zu Fuß legen wir an diesem Tag 38 Kilometer zurück. Wir übernachten im Ortsteil Schütz.

 

5.    Tag Trier - Mönchengladbach


Gegen 10 Uhr nehmen wir am Pilgerhochamt in der Basilika teil. Anschließend bleibt noch genügend Zeit, um im Pilgerladen Kerzen usw. zu kaufen. Danach fahren wir nach Mönchengladbach zurück.


Wie in den vergangenen Jahren führte uns auch in diesem Jahr unsere traditionelle Bus-Wallfahrt zum Grab des heiligen Apostels Matthias nach Trier.
Unsere Reise begann pünktlich am 27. Mai 2025 um 9:00 Uhr am Kirmesplatz Immelmannstraße.

Erste Station war die eindrucksvolle Basilika in Prüm, wo wir zur Ruhe kamen und gemeinsam den Rosenkranz beteten.
Anschließend ging es weiter nach Kopp, wo uns im "Wolffhotel" ein gemütliches Mittagessen erwartete.

Die Wege waren gut befahrbar und auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität problemlos zugänglich.
Am Nachmittag setzten wir unsere Fahrt nach Trier fort. In der Basilika St. Matthias empfingen wir – wie jedes Jahr – die Holter Fußpilger. Die feierliche Begrüßung war ein bewegender Moment der Gemeinschaft und des gelebten Glaubens.
Nach einem kurzen Aufenthalt mit Gelegenheit zum stillen Gebet oder zur Besichtigung machten wir uns gemeinsam auf die Heimreise.
Es war eine besinnliche, freudvolle und gemeinschaftliche Wallfahrt, die uns allen in schöner Erinnerung bleiben wird.
 
Ein herzliches Dankeschön gilt Rita Beuters für die hervorragende Organisation und liebevolle Gestaltung der diesjährigen Bus-Wallfahrt!
 
St. Matthiasbruderschaft St. Benedikt-Holt


"Pilger der Hoffnung, tut was ich euch auftrage"

Herbst-Wallfahrt zum heiligen Matthias



Am 08.10.2025 startete die Wallfahrt mit einem Gottesdienst in St. Michael Holt.

Anschließend verabschiedeten wir uns am Matthias-Kapellchen von Freunden und Pilgern. Der erste Tag unserer Reise führte an der Rur entlang. Wir tauchten ein in die Ruhe der Natur. Unser Ziel für den ersten Tag war Schmidtheim. Uns war das Wetter gut gesinnt. Die Ruhe und Stille begleitete uns auch am zweiten Tag durch den Schmidtheimer Wald. Die Tage vergehen wie im Flug. Wallfahrt ist geprägt von Rücksichtname und Harmonie. Wie die Tageszeiten sich änderten so änderte sich auch die Landschaft, die wir durchwanderten. Man erkannte an allen Ecken die Farbenpracht des Herbstes. Am Freitag feierten wir noch einen kurzen Wortgottesdienst am Wegkreuz Neuwerk. Das gehört jedes Jahr dazu. Unsere Wandeung führte an der Kyll vorbei und es folgte der Aufstieg nach Wilsecker Hütte. Ohne diesen Aufstieg kann ich mir keine Wallfahrt vorstellen. Der letzte Tag: Daufenbach, Kordel, Burg Ramstein, Ehrang, Sportplatz Biewer. Dann ging es runter zur Mosel. Auf einem Schlag war es mit der Stille und Ruhe vorbei. Verkehrslärm und Abgase begleiteten uns bis zur St. Matthias Abtei.

Der Ablauf war dieses Jahr anders. Nach dem Einzug wurden unsere Pilger geehrt - wie z.B. unsere Pilgerschwester Marianne, die sich zum 10. mal auf den Weg nach Trier begeben hatte. Nach den Strapazen und Unwegsamkeiten und einer Treibjagt hatten wir das Glück, dass wir mit anderen Pilgern in der Krypta den Gottesdienst mitfeiern durften. Die musikalische Untermalung war ein Ohrenschmaus. Ich hätte noch Stunden lang zuhören können. Durch diese Änderung konnten wir sonntags bereits nach dem Frühstück die Rückfahrt antreten.


St. Matthias-Bruderschaft